Aktuell

Wenn man über Denkmalschutz spricht, denkt man gleich an Schlösser, Burgen, Ruinen, vielleicht noch an eine Stadtmauer oder an ein altes renoviertes Haus. So ging es jedenfalls uns, bevor wir über das Strahlverfahren Trockeneis, mit dem Denkmalschutz konfrontiert wurden.

Denkmalschutz ist ein sehr umfangreiches Thema, interessant und spannend. Viel besser als wir es beschreiben könnten, kann man auf den Seiten www.tag-des-offenen-denkmals.de oder www.denkmalschutz.de der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz nachlesen.
So schreibt die Stiftung:
Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. 2006 wurde die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit der Aktion Tag des offenen Denkmals als "Ort des Tages" der Kampagne Deutschland - Land der Ideen ausgezeichnet. Der Tag des offenen Denkmals kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande.

So hat sich auch ein kleiner Kreis von Handwerkern zusammen gefunden um gemeinsam fachgerechte und professionelle Denkmalpflege anzubieten.

Unter der Führung des Handwerkbetriebes Holzmanufaktur Hündgen www.holzmanufaktur-h.de hat sich ein Gruppe von Handwerkern unter www.das-team-im-Denkmalschutz.de zusammen geschlossen.

Die IES GmbH ist ach einer dieser Partner und für die "Strahltechnik" zuständig.

Will man das Verfahren Strahlen mit Trockeneis beim Denkmalschutz einsetzen so muss man fragen, was gereinigt bzw. abgetragen werden soll und wie der Untergrund sowie das Umfeld beschaffen ist.

Trockeneis ist natürich ein besonderes Strahlmittel, da es sehr weich (Härte 2 Mohs) ist und es sich sozusagen "in Luft auflöst". Trockeneisstrahlen ist unter den Strahlverfahren nicht unbedingt das günstigste, aber es hat den Vorteil das kein Wasser eingesetzt werden muss und der Staub nur durch das abgetragene Substrat entsteht, sich somit in Grenzen hält.
Wenn aber kein Abtrag über die Kälte des Trockeneis, also über die Versprödung erzielt werden kann, weil keine Spannungen entstehen, ist ein Abtrag nur über den Reibeffekt der Pellets möglich. Damit steht die Abtragsleistung im direktem Verhältnis zum Druck. Mit geringem Druck entsteht nur eine geringe Geschwindigkeit, wodurch der Abtrag zwar schonender erfolgt, aber eben die Flächenleistung u.U. nicht mehr wirtschaftlich ist. Erhöht man den Druck, so wird die Flächenleistung größer, der Zeitpunkt aber, zu dem die abzulösende Schicht abgetragen ist, kann während des Strahlvorgangs visuell nicht rechtzeitig erkannt werden. Die Folge ist, das nachfolgende Pellets auf den freigelegten Untergrund treffen und dieser wenn er recht weich ist, aufgeraut wird.

Etwas anders verhält sich das klassische Feinsandstrahlen. Hier hat man die Möglichkeiten mit entsprechendem feinem Sand oder anderen Naturprodukten zu strahlen und den Körneranteil des Strahlmittels um ein vielfaches pro Flächeneinheit zu erhöhen, sowie den Druck auf 1-2 bar sogar bis zu 0,1 bar zu minimieren. Mit der neuesten Technologie der Strahlanlagen von Schmidt Sandstrahltechnik bieten wir nicht nur beste Ergebnisse, wir können uns auch auf alle Anwendungsfälle genauestens einstellen.

Natürlich lässt sich je nach Untergrund auch das Hochdruckwasserstrahlen, entweder 500 bar Heißwasser (mit oder ohne Strahlzusatz einsetzen). Mit Wasser erreicht man eine hohe Flächenleistung wobei das Wasser aber gem. Gesetzgeber aufgefangen und entsorgt werden muss. Je nach Porentiefe des Untergrundes, Rissen oder allgemeiner Substanz der Grundfläche kann Wasser ins Mauerwerk eindringen. Je nach Witterung kann es dort dann auch bis zum nächsten Frost verweilen. Und dann hat man ein richtiges Problem.
Wenn Sie zur Sanierung Ihrer Immobilie, eines Möbelstückes oder auch Ihres Oldtimers Fragen haben haben, dann fragen Sie unser Team, denn IES arbeitet im Networking mit vielen Partnern.